Was genau ist eigentlich Paraffin?

Paraffin ist das am häufigsten verwendete Wachs für Kerzen. Paraffinwachs wird gerne verwendet, weil es im Gegensatz zu pflanzlichen Wachsen günstiger ist und gute Eigenschaften für´s Kerzengießen hat. Nicht zuletzt wird es gerne für Kerzen verwendet, weil es sich durch seine weiße Farbe hervorragend einfärben lässt und die Duftaufnahme und Duftwurf beim Abbrand außerordentlich gut sind.

Aber wie entsteht Paraffin eigentlich?

Paraffin ist ein Nebenprodukt aus der Diesel- und Benzinraffination. Das Ausgangsprodukt ist Rohöl, dieses wird durch Raffination in seine Bestandteile zerlegt. Paraffin ist dabei eigentlich ein „Abfallprodukt“ aus der Raffination. Aus dem Rohöl werden u.a. Diesel, Benzin, und Kerosin herausgefiltert. Am Ende entsteht ein sogenanntes „Slack Wax“, dieses Paraffinwachs ist noch bräunlich in der Farbe. Durch Reinigung und Filtration entsteht geruchloses und schneeweißes Paraffinwachs.

Ist es umweltfreundlich?

Das kommt auf die Ansichtsweise drauf an.

Es kann natürlich nicht CO2-neutral sein, da es ja aus Erdöl hergestellt wird. Die Raffination von Rohöl findet aber so oder so statt, d.h. Paraffin entsteht in jedem Fall. Pflanzliche Wachse, z.B. Sojawachs haben einen weitaus größeren Wasserverbrauch beim Wachsen und bei der Herstellung. Paraffinwachs ist geruchlos und völlig ungiftig.

Wie verwende ich Paraffin?

Paraffinwachs hat äußerst gutmütige Eigenschaften wenn es ums Kerzengießen geht.

Es hat eine Gießtemperatur von ca. 80°C und lässt sich ohne weiters einfärben oder beduften.

Zu beachten gilt es aber, dass sich Paraffinwachs nach dem abkühlen zusammenzieht, meist um den Docht herum, das hat aber nichts mit der Qualität vom Kerzenwachs zu tun, sondern liegt lediglich am kleineren Volumen im erkalteten Zustand. Du kannst hier einfach noch mal nachgießen.

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